Fremont

Babak Jalali, USA
92 Minuten
Donya hat als Übersetzerin in ihrer afghanischen Heimat für die US-Regierung gearbeitet und konnte sich im letzten Moment absetzen.
2.
Sundown
Michel Franco
Frankreich
82′
Acapulco, Mexiko: In einem Luxushotel am Strand verbringt Neil (Tim Roth) mit Alice (Charlotte Gainsbourg) und ihren Kindern entspannte Urlaubstage. Das Idyll hat ein Ende als Alice ein Anruf aus London erreicht: Ihre Mutter ist gestorben. Während sie umgehend zurück nach London reist, um sich um die Hinterlassenschaften zu kümmern, kehrt Neil vom Flughafen an den Strand zurück - angeblich hat er seinen Pass im Hotel liegen lassen. Um einer Rückkehr in sein Leben zu umgehen, lügt er Alice fortan weiter an. Autor und Regisseur Michel Franco («Nuevo orden») setzt seine Erkundung von Individuen und Gesellschaften, die unter Druck stehen, fort und begibt sich auf die Höhen und Tiefen eines Acapulco und einer Familie, die mehr ist, als man auf den ersten Blick sieht. «Sundown» spielt in den eleganten Hotelsuiten und schmuddeligen Touristenlokalen eines disparaten und mehrschichtigen Küstenortes sowie auf dem psychologischen Schlachtfeld einer prekären Dynastie und entfaltet sich in scharfen, heimlichen Schüben.
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4.
Love of Fate
Pierre-Alain Meier
Schweiz
88′
Eineinhalb Millionen Syrer sind in den Libanon geflohen. Ihre einzige Hoffnung auf eine dauerhafte Lösung ist an einem Umsiedlungsprogramm teilzunehmen. Zwei Familien stehen kurz vor ihrer Abreise nach Deutschland. Aber das Schicksal greift ein. Eine der beiden Familien wird am Ende nicht ausreisen. Wenn das Schicksal zuschlägt ist kein Ausweichen möglich. Für Krankheiten gibt es Heilmittel, für das Schicksal keine.
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5.
Rashomon (1951)
Akira Kurosawa
Japan
88′
Das legendäre Meisterwerk in neuer Kopie und neuer Übersetzung! Zwei Erzählungen des Dichters Akutagawa Ryunosuke waren der Ausgangspunkt für RASHOMON, einen der besten Filme der gesamten Filmgeschichte. Die eine liefert die Rahmenhandlung unter dem titelgebenden Rashomon, dem Südtor des alten Kyoto, die andere das Mark von Kurosawas Filmhandlung. Sie berichtet von einem Todschlag auf der Wegstrecke von Sekiyama nach Yamashina, dem darauffolgenden Prozess gegen den Banditen Tajomaru (Toshiro Mifune) und der versuchten Verarbeitung des Geschehens durch einen Priester, einen zufälligen, Fragen stellenden Passanten und jenen Holzfäller, der den Tathergang mitverfolgt haben will. Die drei stellen fest, dass vor Gericht vier Aussagen gemacht wurden und dass sich diese in ganz wesentlichen Punkten voneinander unterscheiden, ja widersprechen. Wo also liegt die Wahrheit, sind doch alle Versionen in sich stimmig und glaubwürdig. Gibt es überhaupt so etwas wie eine «objektive», von allen teilbare Empfindung von Hergängen oder erleben wir alle ein Geschehen so, wie es uns unter den jeweiligen Umständen gerade am besten passt? Akira Kurosawa präsentiert dem Publikum, das er in die Rolle der Geschworenen versetzt, die einzelnen Schilderungen des Tathergangs, und zwar in Rückblenden, die die Vergangenheit eben in der Gegenwart der Erzählung aufleben lassen. Jeder Tathergang wird damit zur möglichen Wahrheit. In jedem Ablauf verhalten sich die Figuren anders, zum Teil grundlegend anders. Gleichbleibend sind der Ort des Geschehens, eine kleine, lichte Stelle im Wald, und die drei Personen: ein stolzer Samurai, seine göttlich schöne Frau und der Bandit. Klar ist auch, dass der Samurai am Ende tot ist. Bleibt die Frage, wie es dazu kommen konnte.
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6.
Herencia (2001)
Paula Hernández
Argentinien
92′
Die Filmemacherin Paula Hernández gehört heute zu den Schlüsselfiguren des argentinischen Filmschaffens, das in den letzten Jahren viel hat von sich reden machen. Filme wie «Lluvia» oder «Un amor» waren auch bei uns zu sehen und haben mit ihrem sensiblen Blick in den Beziehungsalltag überzeugt. Jetzt hat trigon-film sich darum bemüht, dass auch der Erstling von Paula Hernández zu sehen ist. Auch wenn es nicht alle Tage vorkommt, dass eine Premiere schon ein paar Jährchen alt ist: Hier lohnt es sich bestimmt. Eine kleine Perle, in der es bereits um das zentrale Thema im Werk der Argentinierin geht, um die Liebe, die Welten versetzen kann und Menschen in jeder Beziehung bewegt. Peter reist von Deutschland nach Buenos Aires, um jene Frau zu finden, in die er sich vor einiger Zeit Hals über Kopf verliebt hat und mit der er zusammenleben will. Er hat von ihr aber nicht viel mehr als den Namen, eine Adresse, die nicht mehr stimmt, und die Erinnerung an verzaubernde Momente. Peter trifft fürs Erste auf Olinda, die eine Quartierkneipe führt und selber vor einem halben Jahrhundert auf der Suche nach ihrer grossen Liebe in Argentinien gestrandet war. Allein schon das Dekor und die gute Küche lohnen den Besuch in Olindas Kneipe und Hernández stimmigen Film über das Lieben im Leben.
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7.
Stalker (1979)
Andrei Tarkowski
Russland
155′
Eine in Zeit und Ort nicht näher beschriebene Stadt, die am Rande eines als Zone bezeichneten Gebietes liegt. In dieser Zone geschehen seltsame Dinge, es gibt rätselhafte Erscheinungen, deren Ursache zum Zeitpunkt der Handlung schon Jahre zurückliegt und nur vermutet werden kann. War es eine Atomkatastrophe oder ein Meteoriteneinschlag - man weiss es nicht. Das Gebiet wurde evakuiert, abgesperrt und steht unter schwerer Bewachung. Im Vorspann des Films heisst es: «... was es war? Der Fall eines Meteoriten? Der Besuch von Bewohnern des menschlichen Kosmos? Wie auch immer, in unserem kleinen Land entstand das Wunder aller Wunder - die ZONE. Wir schickten sofort Truppen hin. Sie kamen nicht zurück. Da umzingelten wir die ZONE mit Polizeikordons... und haben wahrscheinlich recht daran getan... im übrigen - ich weiss nicht, ich weiss nicht... Aus einem Interview des Nobelpreisträgers Professor Wallace mit einem Korrespondenten der RAI.» Der Stalker (Kundschafter) verdient sich seinen Lebensunterhalt damit, Leute illegal durch den Sperrgürtel zu bringen und sie innerhalb der Zone zu führen. Seine Tochter ist krank, der Beruf des Vaters und das Leben nahe der Zone haben am Mädchen Spuren hinterlassen. Der Stalker hat Gespür, ja Ehrfurcht für diesen sich ständig verändernden Ort entwickelt, fühlt die Gefahren im Voraus und hat seine Methoden, den tödlichen Fallen, die die Zone stellt, auszuweichen. Zwei seiner Kunden, der Professor und der Schriftsteller, wollen aus unterschiedlichen Motiven an einen Ort gebracht werden, der sich in der Zone befindet und der als "Raum der Wünsche" bezeichnet wird. An dieser Stelle gehen, glaubt man der Legende, die geheimsten, innigsten Wünsche in Erfüllung. Während der Schriftsteller sich die ihm seit einiger Zeit fehlende Eingebung zurück wünscht, hat der Professor völlig andere Absichten: Er will diesen Raum zerstören, weil er dessen Missbrauch befürchtet. Aber auch der Stalker selbst hat seine Gründe, an diesen Ort zu gehen. Er will den Menschen zur Hoffnung auf ein glückliches Leben verhelfen.
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8.
Wie steinerne Löwen am Eingang der Nacht
Olivier Zuchuat
Schweiz
91′
Der langsame Travelling-Shot entlang einer Steinmauer, die nur ab und zu durch Öffnungen im Mauerwerk den Blick auf das azurblaue Meer dahinter freigibt, lässt zunächst an eine antike Ausgrabung denken. Der Eindruck täuscht, wir befinden uns im Jahr 1948. Die Welt steht noch unter dem Schock des Kriegsgeschehens, da brechen in Griechenland alte Fronten auf und ein brutaler Bürgerkrieg beginnt. Die Kommunistische Partei und die Nationale Befreiungsfront, die eben noch die Faschisten in einem aufreibenden Partisanenkrieg bekämpft haben, werden verboten und 80.000 Griechen auf karge Inseln wie Makronisos deportiert. Aus dem knarzenden Lautsprecher ertönen perfide Verbote und das Mantra der zehn Gebote, die das Abschwören vom Kommunismus und den patriotischen Einsatz für „Gott, Vaterland und Freiheit“ einfordern. Das Ziel: Umerziehung. In Wahrheit wird psychischer Terror ausgeübt, der einhergeht mit Schikane und Folter. Aber die Mauern von Makronisos sind nicht stumm. In den Ritzen waren Gedichte der vielen Dichter, wie Yannis Ritsos, Tassos Livaditis und Mikis Theodorakis, die hier interniert waren, versteckt. Mit ihren sehnsuchtsvollen Metaphern und ihrer kraftvollen Poesie versuchten sie sich gegen die plumpe Propaganda zu stemmen, die penetrant über das Zeltlager hinweg tönte. In seiner strengen und konsequenten Komposition lässt der Schweizer Regisseur Oliver Zuchuat die Texte hart aufeinanderprallen und für sich sprechen.
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9.
Whispering Sands
Nacer Khemir
Tunesien
94′
Eine Kanadierin arabischer Abstammung unternimmt eine Reise und heuert einen Führer an, der ihr helfen soll, einen bestimmten Ort in der tunesischen Wüste zu finden. Um sie zu ermutigen, ihr Geheimnis zu lüften, erzählt der Führer ihr Sufi-Geschichten aus seiner Kindheit. Im Herzen der Wüste angekommen, offenbart die Frau den Grund für ihre Reise. Mit einfachen Mitteln konstruiert der tunesische Filmemacher Nacer Khemir eine Geschichte, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verwebt und die Poesie und den spirituellen Reichtum des Sufismus offenbart.
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Cirque de Pic

Thomas Ott, Schweiz
84 Minuten
Der Zirkus Roncalli gehört zu den Grossen der Zirkuswelt, legendär sind die poetischen Auftritte von Clown Pic, der den Erfolg nachhaltig geprägt hat. Zum 75. Geburtstag von Pic präsentieren wir dieses liebevoll-lustige Porträt, in dem Thomas Ott sich Richard Hirzel annähert, dem Menschen hinter der Figur Pic. Happy Birthday!
Seit 2 Wochen
Sundown
Michel Franco
Frankreich
82′
Acapulco, Mexiko: In einem Luxushotel am Strand verbringt Neil (Tim Roth) mit Alice (Charlotte Gainsbourg) und ihren Kindern entspannte Urlaubstage. Das Idyll hat ein Ende als Alice ein Anruf aus London erreicht: Ihre Mutter ist gestorben. Während sie umgehend zurück nach London reist, um sich um die Hinterlassenschaften zu kümmern, kehrt Neil vom Flughafen an den Strand zurück - angeblich hat er seinen Pass im Hotel liegen lassen. Um einer Rückkehr in sein Leben zu umgehen, lügt er Alice fortan weiter an. Autor und Regisseur Michel Franco («Nuevo orden») setzt seine Erkundung von Individuen und Gesellschaften, die unter Druck stehen, fort und begibt sich auf die Höhen und Tiefen eines Acapulco und einer Familie, die mehr ist, als man auf den ersten Blick sieht. «Sundown» spielt in den eleganten Hotelsuiten und schmuddeligen Touristenlokalen eines disparaten und mehrschichtigen Küstenortes sowie auf dem psychologischen Schlachtfeld einer prekären Dynastie und entfaltet sich in scharfen, heimlichen Schüben.
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Seit 4 Wochen
Wie steinerne Löwen am Eingang der Nacht
Olivier Zuchuat
Schweiz
91′
Der langsame Travelling-Shot entlang einer Steinmauer, die nur ab und zu durch Öffnungen im Mauerwerk den Blick auf das azurblaue Meer dahinter freigibt, lässt zunächst an eine antike Ausgrabung denken. Der Eindruck täuscht, wir befinden uns im Jahr 1948. Die Welt steht noch unter dem Schock des Kriegsgeschehens, da brechen in Griechenland alte Fronten auf und ein brutaler Bürgerkrieg beginnt. Die Kommunistische Partei und die Nationale Befreiungsfront, die eben noch die Faschisten in einem aufreibenden Partisanenkrieg bekämpft haben, werden verboten und 80.000 Griechen auf karge Inseln wie Makronisos deportiert. Aus dem knarzenden Lautsprecher ertönen perfide Verbote und das Mantra der zehn Gebote, die das Abschwören vom Kommunismus und den patriotischen Einsatz für „Gott, Vaterland und Freiheit“ einfordern. Das Ziel: Umerziehung. In Wahrheit wird psychischer Terror ausgeübt, der einhergeht mit Schikane und Folter. Aber die Mauern von Makronisos sind nicht stumm. In den Ritzen waren Gedichte der vielen Dichter, wie Yannis Ritsos, Tassos Livaditis und Mikis Theodorakis, die hier interniert waren, versteckt. Mit ihren sehnsuchtsvollen Metaphern und ihrer kraftvollen Poesie versuchten sie sich gegen die plumpe Propaganda zu stemmen, die penetrant über das Zeltlager hinweg tönte. In seiner strengen und konsequenten Komposition lässt der Schweizer Regisseur Oliver Zuchuat die Texte hart aufeinanderprallen und für sich sprechen.
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Love of Fate
Pierre-Alain Meier
Schweiz
88′
Eineinhalb Millionen Syrer sind in den Libanon geflohen. Ihre einzige Hoffnung auf eine dauerhafte Lösung ist an einem Umsiedlungsprogramm teilzunehmen. Zwei Familien stehen kurz vor ihrer Abreise nach Deutschland. Aber das Schicksal greift ein. Eine der beiden Familien wird am Ende nicht ausreisen. Wenn das Schicksal zuschlägt ist kein Ausweichen möglich. Für Krankheiten gibt es Heilmittel, für das Schicksal keine.
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Seit 1 Monat
Erzähl von Grossmutter (1989)
Djibril Diop Mambéty
Senegal
34′
Djibril Diop Mambéty begleitete und filmte die Dreharbeiten zu Yaaba, dem zweiten Spielfilm von Idrissa Ouédraogo (Burkina Faso, 1989). Ein Dokumentarfilm voller humorvoller Anekdoten über die Gefahren der Dreharbeiten in Burkina Faso.
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Seit 1 Monat
Whispering Sands
Nacer Khemir
Tunesien
94′
Eine Kanadierin arabischer Abstammung unternimmt eine Reise und heuert einen Führer an, der ihr helfen soll, einen bestimmten Ort in der tunesischen Wüste zu finden. Um sie zu ermutigen, ihr Geheimnis zu lüften, erzählt der Führer ihr Sufi-Geschichten aus seiner Kindheit. Im Herzen der Wüste angekommen, offenbart die Frau den Grund für ihre Reise. Mit einfachen Mitteln konstruiert der tunesische Filmemacher Nacer Khemir eine Geschichte, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verwebt und die Poesie und den spirituellen Reichtum des Sufismus offenbart.
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Darwin
Nick Brandestini
Schweiz
87′
Eine unscheinbare Kreuzung an der Route 190 im kalifornischen Death Valley: Von dort führt eine einsame Strasse durch die kalifornische Wüste bis zur ehemaligen Minenstadt Darwin. Schulen, Kirchen und Behörden sucht man – abgesehen von einem Postamt – vergebens. Jobs gibt es keine, Kinder auch nicht. Die 35 Einwohner, die im Ort leben, sind Aussteiger, die ein Leben als isolierte Gemeinschaft führen. Was treibt die Menschen dazu, sich in einer bizarren Geisterstadt niederzulassen? «Darwin» ist das Porträt eines so aussergewöhnlichen wie uramerikanischen Ortes und seiner Menschen.
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Nuevo Orden
Michel Franco
Mexico
86′
In einer nahen Zukunft in Mexico City ziehen gewaltsame Strassenproteste immer weitere Kreise der Verwüstung. In einem vornehmen Quartier in einem mondänen, von Mauern umzogenen Anwesen ist davon kaum etwas zu spüren. Die verschwenderische Hochzeitsfeier von Marianne und ihrem Mann ist im vollen Gange; die gehobene Gesellschaft schwelgt mitten in einem berauschenden Fest, bis ein ungebetener Gast aufkreuzt .... Michel Francos dystopischer Sozialthriller wurde 2020 mit dem Silbernen Löwen der Jury und dem Leoncino d'Oro der Jugendjury in Venedig ausgezeichnet.
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Die Ewigkeit und ein Tag (1998)
Theo Angelopoulos
Griechenland
133′
Zum ersten Mal seit «Die Tage von 36» (1973) scheint in einem Spielfilm des Griechen Theo Angelopoulos wieder die Sonne. Sie erinnert in «Die Ewigkeit und ein Tag» umso intensiver an die Zeit des Glücks, die Jahre zurückliegt. Alexander nimmt Abschied. Der von Bruno Ganz über verschiedene Zeiten hinweg so gegenwärtig verkörperte Poet aus Saloniki hat noch einen Tag in dieser Welt vor sich. Und die Ewigkeit - wo auch immer. Angesichts des Todes wird dem Schriftsteller das Unvollendete an der menschlichen Existenz so richtig bewusst. Und die Flüchtigkeit der Zeit. «Alles ist so schnell gegangen», stellt Alexander fest. Sie «hätte diesen Moment anhalten sollen wie man einen Schmetterling im Fliegen anhalten möchte», liest er in einem Brief seiner vor drei Jahren verstorbenen Frau. Jetzt besucht er noch einmal die Tochter, die Mutter und die Haushälterin. Jetzt nimmt er Abschied von Orten voller Erinnerungen und vom Gefühl, die Liebe im Leben verpasst zu haben beim Versuch, dem Leben in der Poesie näher zu kommen. Walter Ruggle
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Wenn die Kraniche ziehen (1957)
Michail Kalatosow
Russland
91′
In der ehemaligen Sowjetunion gab es ein staatliches Kino, das phasenweise in der Langeweile von Propaganda und Konfektion verkam. Ende der 1950er Jahre aber blühte ein eigenständiges Filmschaffen auf, das im Rahmen der Staatsproduktion dank einem später als «Tauwetter» bezeichneten kulturellen Klima entstand und zu kurzem aber grossem Format aufblühte. Das Paradebeispiel dieser Zeit und ein wegweisendes Stück Kino ist der Spielfilm «Wenn die Kraniche ziehen» von Michail Kalatosow. Visuell noch heute bestechend und legendär gehört der Film zu jenen Werken, die sich überzeugend gegen den Krieg auflehnten. Angesiedelt ist er 1941 in Moskau, kurz vor dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion. Boris und Weronika sind ein Liebespaar, sie lässt sich von ihm Eichhörnchen nennen, und die beiden beobachten den Zug der Kraniche über der Stadt. Nach dem Ausbruch des Krieges meldet sich Boris freiwillig zur Front und wird am Tag vor Weronikas Geburtstag eingezogen. Ihr gelingt es nicht, sich von ihm zu verabschieden, und Boris kann ihr nur sein Geburtstagsgeschenk, ein Spielzeug-Eichhörnchen, hinterlassen. Weronika wird später von Boris’ Familie aufgenommen. Boris’ Vater Fjodor Iwanowitsch ist Arzt, ausserdem leben noch Boris’ Schwester Irina, sein Cousin, der Pianist Mark, und die Grossmutter in der Wohnung. Mark war schon immer in Weronika verliebt und nutzt die Abwesenheit von Boris, um Weronika zu verführen. Sie willigt ein, ihn zu heiraten. Währenddessen fällt Boris an der Front, nachdem er seinen verwundeten Kameraden Wolodja gerettet hat. Weronika erfährt aber nichts von seinem Tod und hält ihn weiterhin für vermisst.
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mit Bonus
Yaaba (1989)
Idrissa Ouedraogo
Burkina Faso
86′
"Yaaba" ist Mooré und bedeutet in der Sprache der Mossi in Burkina Faso Grossmutter. Bila, ein zwölfjähriger Junge, nennt so die alte Sana, die bei den DorfbewohnerInnen als Hexe gilt und aus der Gemeinschaft verstossen wurde. Langsam fassen der Junge und die einsame Greisin Vertrauen zueinander. "Yaaba" erzählt auch ganz allgemein über das dörfliche Leben in Afrika. So fliessen viele Nebenaspekte ein: Streitigkeiten unter Eheleuten nicht nur in Bilas Familie, der Umgang im Dorf mit dem Säufer Noah, die Ausgestaltung eines grossen Festes, alltägliche Szenen beim Wasserholen, beim Verstauen von Vorräten oder auf dem Markt. Als Bilas Cousine Nopoko an Tetanus erkrankt, wird Sanas "böser Blick" dafür verantwortlich gemacht. Bila bittet die alte Frau um Hilfe. Während sie zum Heiler Taryam unterwegs ist, zündet ein Mann aus dem Dorf ihre Hütte an. Eine liebevoll gestaltete, detailreiche, poetisch-märchenhafte Auseinandersetzung mit dem Erwachsenwerden. Idrissa Ouedraogo erzählt von der Schönheit der Steppe Westafrikas, vom Gang der würdigen Greisin und von der unbekümmerten Spielfreude der Kinder. Er bedient sich dabei überwiegend ruhiger Bilder und langer Einstellungen, die dem Betrachter Zeit geben, Einzelheiten zu erfassen. Die Schauspieler sind ausnahmslos Laien und stammen überwiegend aus dem Dorf, das als Drehort diente. Die alte Frau, die die Rolle der Sana spielt, hatte in ihrem Leben zudem nie zuvor einen Film gesehen. Einfühlsam und gleichnishaft plädiert "Yaaba" für mehr Toleranz und eine vorurteilsfreie Weltsicht.
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Es war einmal in Anatolien
Nuri Bilge Ceylan
Türkei
157′
Irgendwo in Anatolien. Es ist Nacht, und eine Gruppe von Leuten ist im Dunkel auf der Suche nach einem Tatort. Ein Mann soll umgebracht worden sein. Der Untersuchungsrichter will Fakten und Klarheiten, die Polizei betreut die Verdächtigten, ein Arzt soll die Obduktion vornehmen. Wo nur ist der Körper begraben? Vor uns enfaltet sich ein Krimi in Zeitlupe, hinein choreografiert in die Landschaft und in die Nacht. Über die Figuren erzählt sich das Leben hier, weit weg von allem und mittendrin. Aus dem Dunkel der Nacht tauchen ihre Geschichten an den Tag, ihre kleinen Dramen und das, was die Region prägt und andere abgeschiedene Flecken auf diesem Planeten. Nuri Bilge Ceylan zeigt uns, was in seiner Heimat im Verborgenen schlummert und wie wenige Sätze unter Umständen erhellend sein können. Die «Comédie humaine» hat er in halluzinierenden Nachtaufnahmen festgehalten. * * * * Aus dem Dunkel ans Licht Was ist ein Krimi? Das Onlinelexikon sagt: «Bei einem Krimi geht es in der Regel um ein Verbrechen, meist einen Mord oder ein sonstiges rechtlich schweres Vergehen, das den Leser, Hörer oder Zuschauer in Spannung versetzen soll. Mehrheitlich spielt ein Kommissar, ein Detektiv oder eine andere Hauptperson die Rolle des Ermittlers. In dieser Rolle findet er den eigentlichen Grund des Geschehens - häufig mit Zwischenfällen - heraus und entdeckt den Täter. Realistische Handlungsorte und gesellschaftliche Situationen, das heisst, die Anpassung an die jeweiligen historisch-gesellschaftlichen Bedingungen seiner Entstehungszeit, sind weitere Punkte, die Krimis gemeinsam haben.» Once Upon A Time in Anatolia vom türkischen Fotografen und Filmemacher Nuri Bilge Ceylan (Uzak) erfüllt alle diese Grundanforderungen eines Krimis, und dennoch überrascht uns der Film, weil er sich gegen alle gängigen Muster sträubt. Da war eine Tat, da sind die Täter und da läuft die Suche nach dem Opfer. Wir sehen, oder besser: Wir erfahren die Suche im Dunkeln. Aber die Spannung, das, was uns in diesem Krimi in Zeitlupe in Bann halten kann, sind nicht irgendwelche hektischen äusseren Ereignisse oder das schlaue Gebahren eines Kommissars, der den Überblick hat. Bei diesem Krimi sind die Zwischenräume und die Zwischenzeiten nicht ausgespart, wir sind mitten drin in der Suche nach der Wahrheit. Und wir merken bald einmal, dass die Suche nach dem Opfer viel stärker als gewohnt eine Betrachtung der Situation ist, in der die Tat geschehen konnte, der Umstände, die sie möglich machten und der menschlichen Rätsel, die sie und das Ganze in sich birgt. Der Kommissar hat ein krankes Kind zuhause, der Arzt ist geschieden, der Polizist kämpft mit der Ungeduld, der Staatsanwalt versteckt sich vor Fakten. Die Magie dieses Filmes und die Erzählkunst von Nuri Bilge Ceylan entfalten sich von innen heraus in einer Art bewegter Beschaulichkeit. Wenig geschieht im Sinne von äusserlicher Aktion, viel erhellt sich aufgrund des Geschehens und über die Äusserungen der einzelnen Figuren. Am Ende ist viel weniger wichtig, wer genau hinter der Tat steckt als warum sie möglich wurde und wer alles was zu verbergen hat. Ceylan will von der Rätselhaftigkeit seiner eigenen Heimat erzählen, ohne dass er die Rätsel alle lüften könnte und möchte. Im Gegenteil: Er bewahrt einige bravourös. Von ungemeiner Schönheit und Dichte sind die Nachtaufnahmen von Kameramann Gökhan Tiryaki, in denen auch der Wind zu uns sprechen kann. Diese feinen Abstufungen in den Tönen und Lichtspielen bekommt man nicht alle Tage zu sehen. Eine Sinnesreise also auch. Walter Ruggle
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Der Blick des Odysseus - To vlemma tou Odyssea (1995)
Theo Angelopoulos
Griechenland
169′
Ein Monument von Film hat der Grieche Theo Angelopoulos über Liebe, Leidenschaften und verlorene Unschuld in diesem Jahrhundert geschaffen. Mit Harvey Keitel, der wie Odysseus durch den Balkan irrt. In einer nordgriechischen Kleinstadt weilt ein in die USA ausgewanderter Filmemacher zu Besuch. Man zeigt sein letztes Werk, in dem er über Grenzen nachdachte, die sich die Menschen derzeit wieder vermehrt schaffen. Der Regisseur - er wird gespielt vom Amerikaner Harvey Keitel (Smoke) - besucht seine alte Heimat freilich aus einem anderen Grund: Er ist daran, einen Dokumentarfilm über die Gebrüder Manakis zu realisieren, die vor 90 Jahren das Kino auf den Balkan brachten und hier die ersten Filme realisierten. Vordergründig erzählt Theo Angelopoulos (Die Wanderschauspieler, Der Bienenzüchter) nun die Geschichte eines Mannes, der durch den Balkan reist, um die ältesten Filmrollen des Halbkontinents zu finden. Sie führt ihn und uns von Griechenland über Albanien, Mazedonien, Bulgarien nach Rumänien und von dort die Donau hinauf nach Belgrad, um schliesslich in Sarajewo zu landen, jener Stadt, dem Brennpunkt der europäischen Geschichte in 20. Jahrhundert. Doch dies ist nur die Oberfläche eines filmischen Ozeans, von der der Grieche gleichsam abtaucht in die unergründlichen Tiefen. Walter Ruggle
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Offret - Opfer (1986)
Andrei Tarkowski
Schweden
149′
In Opfer, dem letzten Film des russischen Regisseurs Andrei Tarkowski, bricht über die Geburtstagsfeier eines Schauspielers eine apokalyptische Katastrophe herein. Der ehemalige Schauspieler Alexander (Erland Josephson) feiert seinen Geburtstag zusammen mit seiner Familie und einigen Freunden in seinem Haus an der Küste. Es ist ein schöner Tag, bis im Radio die Nachricht von einer Katastrophe kommt, die die ganze Welt bedroht. Um alles wieder so sein zu lassen wie am Vortag, will Alexander ein Opfer bringen, aber ob das helfen wird?
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Antonio das mortes (1969)
Glauber Rocha
Brasilien
99′
In einem Dorf im Nordosten erscheint ein «Cangaceiro» und gibt sich als Reinkarnation des berühmten Lampião aus. Antônio das Mortes, der gedungen wurde, das Böse in Gestalt der Cangaceiros und Propheten auszurotten, macht sich auf den Weg, ihn zu treffen und es beginnt ein Duell zwischen dem «Drachen des Bösen» und dem «Heiligen Krieger». Ein Film, so gewalttätig und schön wie das Sertão, der Nordosten Brasiliens, in dem Glauber Rocha sein opernhaftes und vielschichtiges Werk drehte.
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Die Reise nach Kythira - Taxidi sta Kythira (1984)
Theo Angelopoulos
Griechenland
139′
Was ist Heimat? Spiros, ein ehemaliger Partisan, kehrt nach 32 Jahren Exil in der Sowjetunion in seine griechische Heimat zurück. Hier wird er in jenem Dorf, das er einst verteidigt hat, Zeuge eines in Gang befindlichen Ausverkaufs von Boden wie von Idealen. Spiros versucht sich zu wehren, derweil sein Sohn, der Filmemacher Alexander, die Geschichte seines Vaters in einem Film fassen möchte. Theo Angelo-poulos selber bezeichnete den Film als eine Art Otto e mezzo und er beschrieb damit einerseits die Krise, in die hinein ihn der vorangegangene Mammut O Megalexandros gestürzt hatte, aber auch die Tatsache, dass er mit der Figur eines Filmemachers das Erfassen und Erzählen von Wirklichem thematisiert. Reise nach Kythira leitete eine neue Phase im Schaffen des Griechen ein. In den folgenden drei Filmen stehen ein Vater und sein Sohn, ein ins Alter gekommener Vater sowie ein Bub und seine Schwester im Zentrum. Die Handlungen sind in der Gegenwart angesiedelt, wobei ihre Wurzeln in der Geschichte liegen, von der in der Historischen Trilogie die Rede war. Der heimkehrende Spiros in Reise nach Kythira war ein Partisan und hat sich nach Russland ins Exil begeben. Jetzt kommt er zurück und findet jene Heimat, für die er einst sein Leben aufs Spiel gesetzt hatte, nicht mehr. Als Parallelhandlung, die sich mit der Haupthandlung trifft und mit ihr eins wird, erleben wir den Sohn, der einen Film vorbereitet über einen Vater, der aus dem Exil heimkehrt und daheim heimatlos ist. Unvergesslich ins Gedächtnis eingeschweisst hat sich das geniale Ende des Films, in dem der alte Mann mit seiner Frau aufs offene Meer hinaustreiben, weil er die notwendigen Papiere nicht hat und so auf internationale Gewässer abgeschoben wird. Walter Ruggle
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Tokyo Sonata (2008)
Kiyoshi Kurosawa
Japan
120′
Ryuhei Sasaki (Teruyuki Kagawa) arbeitet als Buchhalter bei einem Grosskonzern in Tokyo. Eines Tages wird ihm ohne Vorwarnung gekündigt. Aus Scham und Stolz verschweigt er dies allerdings daheim und verlässt jeden Tag das Haus, als würde er, wie gewohnt, zur Arbeit gehen. Überhaupt kommuniziert die Familie kaum miteinander. Der jüngste Sohn Kenji (Kai Inowaki) will Klavierspielen lernen, doch weil der Vater es ihm verbietet, nimmt er heimlich Unterricht und opfert dafür sein Schulgeld. Kenjis älterer Bruder Taka (Yu Koyanagi) hat nie über seine Pläne gesprochen, doch plötzlich ist er weg, bei der US-Armee. Und die Mutter, Megumi (Kyoko Koizumi) versucht, die Familie zusammenzuhalten, so gut es nur geht. Doch tauchen die Brüche in der vermeintlichen Normalität der Sasakis immer mehr auf, und eine Krise scheint unausweichlich. Kiyoshi Kurosawa (CURE, TO THE ENDS OF THE EARTH) erzählt in TOKYO SONATA ein dichtes Drama über nicht funktionierende Kommunikation und ihre damit verbundenen Konsequenzen. Mit lakonischem Humor und subtilen Details gelingt Kurosawa eine bewegende Studie der japanischen Gesellschaft.
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Bab el-oued City (1994)
Merzak Allouache
Algerien
92′
Bab el-Oued ist ein turbulenter historischer Stadtteil von Algier. Hier arbeitet der junge Boualem in einer Bäckerei. Als er sich an einem Nachmittag zu Hause ausruhen will, schreckt ihn die Stimme des Vorbeters auf, die aus einem Lautsprecher auf der Terrasse seiner Wohnung über die Stadt dröhnt. In plötzliche Wut versetzt, demontiert Boualem mit wilder Entschlossenheit den Lautsprecher und wirft ihn ins Meer. Diese Tat, die er sich selber nicht richtig erklären kann, bringt das Quartier in Aufruhr. Eine Gruppe junger Männer macht sich, unter der Führung von Saïd, auf die Suche nach dem Schuldigen, um ihm eine Lektion zu erteilen. Packende Ereignisse führen durch das fast mythische Bab el-Oued. Sie lassen eine Atmosphäre entdecken, die oft auch komische und liebenswerte Seiten hat: Frauen auf den Terrassen oder in ihren Häusern, Tagediebe und junge Menschen ohne Arbeit, im Bann von Drogen oder kleinen Delikten, orientierungslos, oft verloren oder von zunehmender Intoleranz gepackt. Und schliesslich ist da auch die verborgene Liebe zwischen Boualem und Yamina, der Schwester von Saïd. Der Film ist eine stimmige Momentaufnahme vom Algier der beginnenden Krise.
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Yeelen (1987)
Souleymane Cissé
Mali
106′
Ein Schlüsselfilm Afrikas in restaurierter Fassung! Der junge Nianankoro steht an der Schwelle zum Erwachsensein und soll deshalb mit dem Wissen und den Fähigkeiten vertraut gemacht werden, die es ihm ermöglichen, die ihn umgebenden Kräfte zu beherrschen. Sein Vater ist ein mächtiger Magier, der mit allen Mitteln verhindern will, dass ihm sein Sohn ebenbürtig wird. Er wäre sogar bereit, ihn zu töten. Nianankoros Mutter verhindert dies und schickt ihren Sohn auf eine Reise, auf der er jenes Wissen erwerben soll, das es ihm erlauben wird, seinem Vater selbständig gegenüberzutreten. Yeelen ist ein visionärer Film über den Weg des Erwachsenwerdens, ein Film von einer inneren Schönheit, die sich nicht einfach mit Worten beschreiben lässt, voller Tiefe, Innigkeit und sanftem Humor. Yeelen ist auch einer der wichtigsten und nachhaltigsten Filme des afrikanischen Kinos. Er hatte schon bei seiner ersten Präsentation in den 80er Jahren in Cannes Aufsehen erregt und dem schwarzafrikanischen Filmschaffen zu besserer Wahrnehmung im Norden verholfen. Yeelen begeistert noch heute beim Entdecken wie beim Wiedersehen, noch immer bestechen die Bilder Cissés, taucht man ein in die archaisch anmutende Geschichte, in der es nicht zuletzt um die Wahrnehmung geht und um das Sehen. Walter Ruggle
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Uzak (2002)
Nuri Bilge Ceylan
Türkei
110′
Wie die Grossstadt einen Menschen verändern kann, inwieweit sich individuelle Werte verschieben und Beziehungen vernachlässigt werden, zeigt der türkische Regisseur Nuri Bilge Ceylan im letzten Teil seiner Trilogie. Im Gegensatz zu «The Small Town» und «Clouds of May» siedelte er «Uzak» (Distanz) in der faszinierenden türkischen Metropole Istanbul an, die selber auch ein Ort des Übergangs ist von einem Kontinent zum anderen, von einem Kulturkreis zu einem anderen. In diese Stadt zog der Fotograf Mahmut bereits vor längerer Zeit, um sich niederzulassen und hier zu arbeiten. Längst hat er sich den Gegebenheiten angepasst. Ganz im Gegensatz zu seinem arbeitslosen Verwandten vom Lande, der eines Tages bei ihm auftaucht, um auf einem Schiff anzuheuern. Mahmut erklärt sich gezwungenermassen bereit, ihn kurzzeitig aufzunehmen. Doch die Jobsuche erweist sich als schwieriger als geplant und die beiden Männer müssen länger als geplant aneinander vorbeikommen. Ein eindringlicher Film über die Veränderungen eines Menschen, seiner Werte und Beziehungen durch das Leben in der Grossstadt.
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Like Father, Like Son
Hirokazu Kore-Eda
Japan
120′
Ryota und seine Frau Midori erfahren, dass ihr sechsjähriger Sohn Keita nicht ihr eigenes Kind ist, weil zwei Babys im Spital nach der Geburt vertauscht worden waren. Die Frage stellt sich, wollen sie und das andere betroffene Elternpaar den vermeintlichen Sohn gegen den wirklichen eintauschen? Nach sechs Jahren Kindheit? Wunderbar leicht kreist der Japaner Hirokazu Kore-eda um die Fragen, was es heisst, Eltern zu sein und was Kind. Eine Geschichte, die sinnlich und besinnlich berührt. Sind Sie Vater? Oder Mutter? Stellen Sie sich vor, man würde Ihnen mitteilen, Ihr sechsjähriger Sohn sei nicht Ihr eigenes Kind, weil es damals nach der Geburt im Spital zu einer Vertauschung kam, die erst jetzt eingestanden wurde. Möchten Sie nun «Ihr» Kind behalten, oder möchten Sie das Kind, mit dem sie dieersten sechs intensiven Jahre verbracht haben, gegen Ihr leibliches Kind eintauschen? Die Ausgangslage zu Hirokazu Kore-edas neuem Spielfilm hat es in sich und regt uns alle schon zu Gedanken an. Für Ryota, einen erfolgreichen und gut situierten Architekten, kommt die Nachricht, dass ein Sohn Keita eigentlich nicht sein Sohn ist, aus heiterem Himmel. Der Sechsjährige ist das einzige Kind, der Mittelpunkt einer beschäftigten Familie, wohl behütet und umsorgt. Die Nachricht von der Verwechslung will verarbeitet sein, und die Begegnung mit dem wirklichen Sohn, der bei einer anderen Familie aufwächst, macht die Sache nicht einfacher. Hirokazu Kore-eda ist ein Meister im Betrachten von familiären Situationen und einer, der es wie wenige versteht, mit Kindern zu arbeiten und von Momenten der Kindheit zu erzählen. «Nobody Knows» ist in starker Erinnerung, «Still Walking» auch. Am Festival von Cannes begeisterte «Like Father, Like Son» Publikum und Medien gleichermassen; der Film wurde von Steven Spielbergs Jury am Ende mit dem Prix du Jury geehrt und hat inzwischen von San Sebastian bis Vancouver Publikumspreise gewonnen - eine universell gültige Geschichte. «Like Father Like Son» ist eine ebenso unterhaltsame wie nachdenklich stimmende Betrachtung dessen, was Eltern sind und was das Elternsein und die Kindheit ausmacht. Im Kern geht Kore-eda dabei vor allem um die Frage, was denn ein Vater ist und was eigentlich eine Familie. Er erzählt aus der heutigen Welt, mitten in einer Grossstadt, die er soweit zurücknimmt, dass seine Figuren glänzen können und uns ihre Geschichte sinnlich und besinnlich berührt. Walter Ruggle
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Im Nebel
Sergei Loznitsa
Weissrussland
123′
Sushenya ist nicht hingerichtet worden, im Gegensatz zu seinen Kollegen. Alle waren sie des Widerstands gegen die Besatzung für schuldig befunden worden. Jetzt wird Sushenya der Kollaboration verdächtigt und von zwei Partisanen abgeholt. Dabei hat er sich immer korrekt und aufrichtig verhalten. In wenigen Einstellungen betrachtet Sergei Loznitsa in seinem meisterlich stillen Film, wie ein einfacher Mann, der ehrlich durchs Leben ging, in einer schwierigen Zeit versucht, sich selber treu zu bleiben. In seiner Verfilmung einer Novelle von Vasily Bykov stellt der Weissrusse elementare Fragen des menschlichen Daseins und führt uns vor Augen, in welche Situationen einer geraten kann, ohne Schuld auf sich geladen zu haben. Sein Film, den er mitten in der Unschuld der Natur gedreht hat, ist zwar in der Vergangenheit von 1942 angesiedelt, doch das, was er erzählt, ist gegenwärtig und universell. Ein klassisches Drama, das Leo Tolstoi geschrieben haben könnte und Andrei Tarkowski in Bilder umgesetzt. Sergei Loznitsa ist ein Name, den man sich merken sollte. Er ist ein Filmemacher, der die Reduktion aufs Wesentliche versteht, und wurde in Cannes nicht umsonst mit dem Preis der Internationalen Filmkritik ausgezeichnet. Gebannt schaut man in diesem Film zu, ob einer, der keine Schuld auf sich geladen hat, unschuldig überleben kann. Gebannt folgt man den drei Figuren, die im Zentrum stehen und um die sich alles dreht, durch das Dickicht des Waldes, in dem bald nicht mehr alle wissen, wo es langgeht und ob in der Richtung, in der sie gehen, nun der Freund oder der Feind sein wird.
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Wolf And Sheep
Shahrbanoo Sadat
Afghanistan
87′
In einer entlegenen Region in den Bergen von Afghanistan glauben die Menschen an die Geschichten, die sie selber erfinden, um die Mysterien des Lebens und der Welt zu erklären. Die Mädchen und Buben hüten die Schafe und üben mit ihren selbst gebastelten Steinschleudern. Vor allem wollen sie die Wölfe vertreiben. Die Welt hier gehört ihnen, und die Regisseurin zeigt uns in ihrem berührenden Erstling den Alltag, wie sie ihn kennt. Man weiss gar nicht, was man mehr bewundern soll, die wilde Schönheit der Landschaft oder die zarten Beziehungen der Kinder, die mitten in ihr aufwachsen. Klar ist: Die junge Afghanin Shahrbanoo Sadat will uns nicht einfach in eine idyllische Dorfgemeinschaft entführen. Die Beziehungen im Alltag hier sind von Tratsch und kleinen Konflikten geprägt, das Leben ist hart und einfach, jeder Tag bringt seine Bürde mit sich, und die will getragen sein. Ausgehend von einem Begräbnis folgt die Handlung der Wiederverheiratung der Witwe mit einem alten Mann. Genau dafür wird ihr elfjähriger Sohn Qodrat gehänselt. Es zieht ihn zu Sediqa hin, die ihrerseits von den Mädchen gemieden wird, weil sie das Böse in sich trage. Die Menschen glauben an Legenden und Mythen wie jene des Kaschmir-Wolfs, der auf zwei Pfoten nachts das Dorf heimsucht, während in Wirklichkeit die Wölfe die Schafe reissen. Shahrbanoo Sadat ist in einem Dorf, wie sie es in ihrem ersten Spielfilm beschreibt, aufgewachsen. Das spürt man im besten Sinn, denn sie erzählt ihre Geschichte aus der Erfahrung des Lebens heraus.
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Delwende (2005)
S. Pierre Yameogo
Burkina Faso
86′
Ganz der schnörkellosen, direkten Erzähltradition des westafrikanischen Kinos verpflichtet, erzählt S. Pierre Yaméogo in seinem fünften Spielfilm von Männerherrschaft, dem Diktat des Brauchtums und dem Aufbegehren einzelner Frauen. Die ersten Einstellungen führen in ein Dorf, ein Fest wird gefeiert, Frauen tanzen und die junge Pougbila erweckt Begehrlichkeit unter den Männern wie Neid bei den Frauen. Denn die 16jährige ist von üppiger Schönheit und zudem Tochter eines der mächtigen Dorfältesten. Doch dann wird das Dorf von Unheil heimgesucht: Täglich sterben Kinder, Angst geht um. Als Pougbila ihrer Mutter gesteht, dass sie vergewaltigt wurde, scheint dieses Delikt vernachlässigbar, und ohne den Namen des Täters wissen zu wollen, verheiratet ihr Vater sie kurzerhand in ein benachbartes Dorf. Inzwischen führt der Ältestenrat den Tod der Kinder in Missachtung der Radiobeiträge über kursierende Meningitis auf den Fluch einer Hexe zurück und veranstaltet einen magischen Ritus, um die Schuldige zu entlarven. Es trifft Pougbilas Mutter, die, zur Flucht gezwungen, eine entbehrungsreiche Odyssee antritt.
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El abrazo de la serpiente - Der Schamane und die Schlange
Ciro Guerra
Kolumbien
124′
Zwei Forscher dringen ins Innerste des Amazonas vor: Der deutsche EthnologeTheodor Koch-Grunberg im Jahr 1909, der nordamerikanische Botaniker und Abenteurer Richard Evan Schultes im Jahr 1940. Begleitet werden beide vom gleichen Schamanen, der selber der einzige Überlebende eines ausgelöschten Stammes ist und sie je zum Ziel ihrer Wünsche fuhren soll: Sie suchen eine im Urwald verborgene Wunderpflanze. Absolut halluzinierend. Apocalypse Now am Amazonas. Der Kolumbianer Ciro Guerra hat schon in früheren Filmen sein erzählerisches Talent bewiesen; in diesem mutigen Epos setzt er einen Massstab im Umgang mit der Erzählung aus dem Amazonas. Zusehends wandeln sich in «El abrazo de la serpiente» die beiden realen historischen Handlungen zum zeitüberschreitenden spirituellen Abenteuer, zum bildgewaltigen psychedelischen Trip, wie man ihn seit «Apocalypse Now» von Francis Ford Coppola nicht mehr in dieser Intensität gesehen hat. Joseph Conrad lässt auch hier mit seinem Roman «Heart of Darkness» grussen, der Mekong dort, der Kongo da und nun dieser Amazonas. Packend, wie uns Guerra uber Mensch, Natur und die destruktive Macht des Kolonialismus nachdenken lässt, wie er die Rollen umkehrt, unvergesslich seine Tauchfahrt ins Innere des immensen Regenwalds. Erst ganz am Ende des sehr bewusst und in prächtigem Licht-Schattenspiel in Schwarzweiss gedrehten Films taucht er mit seiner Breitwand-Kamera, die von David Gallego präzis geführt wird und den Sog des Orts erfasst, auf aus dem Regenwald, in dem wir uns zwei Stunden lang bewegt haben, verschafft einen Überblick über die schiere Unendlichkeit des Amazonasbeckens und lässt uns aufatmen. Zumindest wir sind noch einmal davongekommen. Was für ein ausserordentlicher Sehgenuss. Walter Ruggle
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Bis 30. Juni 2024
Dogman
Matteo Garrone
Italien
99′
Irgendwo in einer verfallenen italienischen Küstenstadt, wo das Gesetz des Stärkeren gilt, lebt der sanftmütige Hundefriseur Marcello (Marcello Fonte). Mit seinem Salon verdient der schmächtige Mann den bescheidenen Unterhalt für sich und seine kleine Tochter Alida, die er über alles liebt. Der ganze Ort wird allerdings von dem ehemaligen Boxer Simoncino (Edoardo Pesce) tyrannisiert. Nach und nach drängt sich der soeben aus dem Gefängnis entlassene Mafioso auch in Marcellos Leben und bedroht dessen Existenz. Fest entschlossen, seine Würde zurückzugewinnen, schmiedet Marcello einen furchtbaren Racheplan. DOGMAN ist eine düstere Parabel über die desolate Lage im heutigen Italien. Regisseur Matteo Garrone (GOMORRHA) erzählt die universelle Geschichte von einem guten Mann, der dem Bösen verfällt, zugleich fesselnd und sehr berührend vor einer faszinierenden süditalienischen Landschaft. In der Hauptrolle ein herausragender Marcello Fonte, der für diese Rolle beim Filmfestival in Cannes als bester Darsteller ausgezeichnet wurde.Zudem gewann der Film 3 EFA Awards, und auch hier räumte Marcello Fonte in der Kategorie „Bester Darsteller“ ab. Weitere Auszeichnungen gab es für das „Beste Kostümbild“ und das „Beste Hair & Make Up“.
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Die Kordillere der Träume
Patricio Guzmán
Chile
85′
Nachdem Patricio Guzmán für «Nostalgia de la luz» in die Atacamawüste im Norden Chiles gereist war und für «El botón de nácar» nach Patagonien in den tiefsten Süden, befasst er sich im letzten Teil der Trilogie zur Heimat mit der zentralen Andenkette und dem Gedächtnis der bewegten Bilder. Persönlich sind alle seine Filme, aber in mancherlei Hinsicht ist dieser der intimste, der den Künstler bis zurück in die Ruinen des Hauses seiner Kindheit führt.
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La historia oficial (1985)
Luis Puenzo
Argentinien
114′
Argentinien, 1983: Das Ende des dreckigen Krieges und damit der Herrschaft der Militärjunta ist in Sicht, offene Wahlen stehen bevor. An ihrer Schule lehrt Alicia unbeirrt die «offizielle» Geschichte Argentiniens, spart die Gräueltaten der Diktatur - Folter, Verschwinden von Oppositionellen, Massenexekutionen - aus. Auf die drängenden Fragen ihrer Schüler reagiert sie mit Unverständnis und Härte. Die Rückkehr ihrer alten Freundin Ana aus dem Exil und die Demonstranten auf der Plaza de Mayo, die unentwegt für die Aufklärung der Zwangsadoptionen unter der Militärdiktatur kämpfen, zwingen die Mutter eines adoptierten Kindes, sich mit der noch «inoffiziellen» Geschichte des Landes auseinanderzusetzen. Schrittweise muss sie realisieren, dass auch ihre Familie untrennbar mit einem dunklen Kapitel des Landes verbunden ist. Zwei Jahre nach Ende der Diktatur thematisierte Luis Puenzo in seinem bei den Oscars und in Cannes ausgezeichneten Film das Schicksal der «Desaparecidos» (Verschwundenen) und ihrer Kinder, die an regimetreue Paare vergeben wurden.
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Bis 30. Juni 2024
The Square
Ruben Östlund
Schweden
145′
Christian ist der smarte Kurator eines grossen Museums in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist «The Square». Sie dreht sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit; er wohnt abgeschottet in einem stylishen Apartment und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer zwielichtigen Gegend parken. Als Christian ausgeraubt wird und ihm kurz darauf die provokante Medienkampagne zu «The Square» um die Ohren fliegt, geraten sein Selbstverständnis wie auch sein Gesellschaftsbild schwer ins Wanken. Ruben Östlund begibt sich in die schillernde Welt der modernen Kunst und öffnet ihre moralischen Falltüren. Das ist eine klug inszenierte, überraschende und äusserst unterhaltsame Satire zum Zustand der heutigen Gesellschaft. «Wenn man versucht, das Richtige zu tun», sagt der Regisseur, «ist das Schwierige nicht, den gängigen Wertvorstellungen zuzustimmen, sondern tatsächlich nach ihnen zu handeln.» Goldene Palme Cannes 2017.
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Bis 30. Juni 2024
La belle saison
Catherine Corsini
Frankreich
106′
Die 23-jährige Delphine verlässt den Bauernhof ihrer Eltern, um sich in Paris eine selbständige Existenz aufzubauen – für eine junge Frau vom Land ein fast undenkbares Vorhaben in Frankreich zu Beginn der 70er Jahre. Carole dagegen stammt aus Paris, ist mit Manuel liiert und engagierte Feministin der ersten Stunde. Bald nachdem sich die beiden Frauen begegnen, entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebe zwischen ihnen, die ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellt. Als Delphine zurück muss aufs Land, folgt Carole ihr ohne Umschweife. In der idyllisch anmutenden Spätsommer-Kulisse müssen Delphine und Carole ihre Amour fou plötzlich im Heimlichen und in ständiger Angst vor Entdeckung leben, denn Delphines Mutter begegnet der Städterin von Beginn weg mit Misstrauen. Regisseurin Catherine Corsini lotet in ihrem Spielfilm LA BELLE SAISON das Toleranzgefälle innerhalb einer Gesellschaft aus, zwischen Stadt und Land, aber auch zwischen den Generationen. Vor dem Hintergrund der Frauenbewegung in den 70er Jahren ist ihr dabei ein so unterhaltsames wie tiefberührendes Liebesdrama gelungen. Das Publikum in Locarno zeigte sich hingerissen und LA BELLE SAISON wurde mit dem «Variety Piazza Grande Award 2015» ausgezeichnet.
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Bis 30. Juni 2024
Gloria
Sebastián Lelio
Chile
109′
Diese Frau muss man einfach lieben! Gloria ist 58, geschieden. Ihre Kinder sind längst aus dem Haus. Allein will sie ihre Tage und Nächte aber nicht verbringen. So tanzt sie voller Lebensfreude an Single-Partys und flirtet, was das Zeug hält. Da lernt sie den etwas älteren Rodolfo kennen. Was liebevoll beginnt, wird für Gloria allerdings bald zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Doch diese Frau lässt sich nicht unterkriegen: Gloria steht nach jedem Rückschlag wieder auf – und ihr Stern strahlt noch heller als zuvor.
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Bis 30. Juni 2024
Höhere Gewalt
Ruben Östlund
Schweden
120′
Eine schwedische Familie reist in die französischen Alpen, um ein paar Tage Ski zu fahren. Die Sonne scheint, die Pisten sind fantastisch, der Ausblick spektakulär. Als während einer Mittagspause bei der Berghütte eine Lawine abgeht, verwandelt sich das faszinierende Naturschauspiel innert Sekunden in eine scheinbar lebensgefährliche Situation. Während die Mutter instinktiv versucht, die Kinder zu beschützen, reagiert auch der Vater instinktiv und ergreift panikerfüllt die Flucht. Auch wenn die Lawine kurz vor dem Restaurant stoppt, wird nichts mehr sein wie vorher: Die Familie wird in ihrem Kern erschüttert, der Vater muss sein Rollenbild als Mann in Frage stellen. Brillant und bitterböse, eine Komödie oder: ein Katastrophenfilm ohne Katastrophe. Watson schreibt: «Einen Film, der die Scheidungsrate in die Höhe treibt, habe er machen wollen, sagt der schwedische Autor und Regisseur Ruben Östlund über «Turist». Diesen Anspruch dürfte Östlund erfüllt haben: Einen intelligenteren Film über die Widersprüche zeitgenössischer Geschlechter- und Familienbilder hat es in diesem Jahr noch nicht gegeben. Und einen böseren auch nicht.»
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Körper und Seele
Ildiko Enyedi
Ungarn
116′
Endre hat längst mit der Liebe abgeschlossen und sich in ein Leben zwischen Arbeitsplatz, Fast-Food-Restaurant und Fernseh-Sofa zurückgezogen. Seine neue Arbeitskollegin Maria merkt sich jeden Satz, jedes Ereignis und sortiert alles nach Datum – Menschen und Berührungen passen nicht in ihre geordnete Welt. Durch einen Zufall finden Endre und Maria heraus, dass sie Nacht für Nacht beide denselben Traum haben. Aufgewühlt und erstaunt über diese rätselhafte Verbindung suchen sie auch tagsüber zaghaft die Nähe zueinander… Die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi erzählt die aussergewöhnliche Liebesgeschichte in wunderbar komponierten Bildern und mit leisem, feinsinnig-lakonischem Humor. Alexandra Borbély und Géza Morcsányi in den Hauptrollen beeindrucken mit ihrem zarten und zugleich eindringlichen Spiel. «On Body and Soul» hat an der Berlinale den Goldenen Bären gewonnen und avancierte zum Publikumsliebling des Festivals: ein magisches Kino-Highlight, intensiv und voller Sinnlichkeit.
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Bis 30. Juni 2024
Nader und Simin - Eine Trennung
Asghar Farhadi
Iran
123′
Simin möchte den Iran verlassen. Ihr Mann Nader will bleiben und seinen an Alzheimer erkrankten Vater nicht allein zurück lassen. Deshalb reicht Simin beim Familiengericht die Scheidung ein. Als ihre Klage abgewiesen wird, zieht sie in die Wohnung ihrer Eltern. Die gemeinsame Tochter Termeh bleibt vorerst beim Vater und hofft, dass die Mutter bald wieder nach Hause kommt. Zur Betreuung seines kranken Vaters engagiert Nader eine junge Frau. Razieh ist schwanger und übernimmt den Job, ohne ihren Ehemann davon in Kenntnis zu setzen. Als Nader von der Arbeit nach Hause kommt und seinen Vater allein in der Wohnung findet, kommt es zum Eklat. In der Folge werden Leben und Beziehungen aller Beteiligten stark aufgewühlt und durchgeschüttelt. Und wir betrachten das Geschehen atemlos und stellen fest: Eine Wahrheit gibt es nicht. ******* Nader und Simin oder Szenen einer Ehe 2011 An der Berlinale 2011 hat dieser Film für grosses Aufsehen gesorgt, und mit guten Gründen hat der iranische Filmemacher Asghar Farhadi aus den Händen von Jurypräsidentin Isabella Rosselini den Goldenen Bären erhalten. Darüber hinaus wurden - und das ist einzigartig in der Festivalgeschichte - die beiden Schauspielerpreise an die Schauspielerinnen und Schauspieler des gleichen Films vergeben. Ungeheuer dicht und packend erzählt Farhadi die Geschichte eines Ehepaars, das in Teheran in Trennung steht und vor grundlegenden Entscheidungen. Zum Auftakt stehen der Mann und die Frau vor dem Scheidungsrichter und legen ihre unterschiedlichen Standpunkte dar. Wir sitzen ihnen gegenüber und sind im Kino vom ersten Moment an in der Situation des Richters, der das Geschehen beobachtet und beurteilen soll. Kaum je hat man im Kino eine Trennungsgeschichte so hautnah erlebt, so authentisch erzählt, so kraftvoll und überzeugend gespielt. Selten hat es ein Regisseur geschafft, uns als Betrachtende ins Ganze mit einzubinden, die eigenen Beobachtungen immer wieder in Frage zu stellen, weil eine neue Erkenntnis uns dazu zwingt. Intensiviert wird das Geschehen durch ein zweites Paar, das bald einmal auftritt. Denn nachdem Simin die Wohnung verlassen hat und zu den Eltern gezogen ist, stellt Nader eine junge Frau ein, um den kranken Vater tagsüber zu betreuen. Der Konflikt zwischen dem Ehepaar in Trennung verschiebt sich vorübergehend auf einen Streit über die Behandlung einer Hausangestellten. Asghar Farhadi hat bereits mit seinem letzten Film «About Elly» eine überzeugende Zeit-aufnahme aus dem heutigen Iran gestaltet. Dieses Mal reicht seine Schilderung und die Betrachtung einer Situation weit über die eigene Heimat aus, die er natürlich auch wiederspiegelt. Hier öffnet sich die globale Dimension auf ein Thema, das viele Menschen weltweit umtreibt, sei es aus eigener Erfahrung oder aus dem Miterleben bei befreundeten Paaren. Was geschieht mit einer Beziehung, wenn sie nicht mehr das hält, was sich zwei Liebende einmal versprochen haben? Wie trennt man sich in Würde und so, dass alle Beteiligten damit leben können? Was heisst das für die Kinder? Mit Gespür für dramaturgische Details, mit Sinn fürs Inszenieren in engen Räumen, mit Feingefühl und Respekt für jede einzelne Figur und für die Dynamik im Geschehen erzählt Asghar Farhadi seine Geschichte, in der wir uns in mancherlei Hinsicht wieder erkennen können und in der wir vor allem während der gesamten Dauer des Filmes eines immer wieder selber erfahren: Unsere eigene Wahrnehmung bietet nur einen kleinen Ausschnitt von dem, was ist und von dem, was geschieht. Mit einer minimen Verschiebung der Perspektive, mit zusätzlichen Informationen, nehmen wir eine klar scheinende Tatsache plötzlich anders war. A Separation ist ein moderner Film über elementare gesellschaftliche Fragen und ein brillantes Werk zur Unvollkommenheit der menschlichen Wahrnehmung, genauso wie zur unterschiedlichen Prägung, die zu verschiedenem Verhalten führt und zu anderen Schlüssen aus ein und derselben Situation. Walter Ruggle
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Bis 30. Juni 2024
Lucky
John Carroll Lynch
USA
85′
Lucky ist ein 90-jähriger Eigenbrötler, Atheist und Freigeist. Er lebt in einem verschlafenen Wüstenstädtchen im US-amerikanischen Nirgendwo und verbringt seine Tage mit bewährten Ritualen: Eine erste Zigarette vor den morgendlichen Yoga-Übungen, Frühstück im Diner, Kreuzworträtsel und Gameshows am Nachmittag und Abende im Stammlokal, wo er mit den anderen Gästen bei einem Bloody Mary über das Leben philosophiert und um verlorengegangene Schildkröten trauert. Bis er sich nach einem kleinen Unfall seiner Vergänglichkeit bewusst wird. Zeit dem Leben noch einmal auf den Zahn zu fühlen. Voll lakonischem Humor und Country-Song-Melancholie ist der Film «Lucky» eine rührende Hommage an den Hauptdarsteller Harry Dean Stanton, gespickt mit liebenswert, skurrilen Nebenfiguren (u. a. gespielt von David Lynch, Tom Skerritt, Ron Livingston, Ed Begley Jr.). Vor der weiten nordamerikanischen Landschaft inszeniert Schauspieler John Carroll Lynch in seinem Regiedebüt einen poetischen Film, der das Leben feiert. Er sagt: «Die Geschichte wurde hundertprozentig für Harry Dean geschrieben. Sie ist ein Liebesbrief an den Schauspieler und den Menschen. In seiner Essenz ist das Drehbuch biographisch. Luckys Geschichten und sein Verhalten beziehen sich auf Harrys Leben. Wir empfanden es als eine grosse Verantwortung, für den Film aus Harrys Leben und seinen Begegnungen mit anderen Menschen zu schöpfen, die Geschichte eines Mannes, dem urplötzlich unmissverständlich klar wird, dass sein Leben eher nur noch Wochen oder Monate dauern wird und nicht mehr Jahre oder sogar Jahrzehnte.» Der Film «Lucky» hatte am Filmfestival von Locarno seine Schweizer Premiere und wurde euphorisch gefeiert.
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Bis 30. Juni 2024
The Square
Ruben Östlund
Schweden
145′
Christian ist der smarte Kurator eines grossen Museums in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist «The Square». Sie dreht sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit; er wohnt abgeschottet in einem stylishen Apartment und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer zwielichtigen Gegend parken. Als Christian ausgeraubt wird und ihm kurz darauf die provokante Medienkampagne zu «The Square» um die Ohren fliegt, geraten sein Selbstverständnis wie auch sein Gesellschaftsbild schwer ins Wanken. Ruben Östlund begibt sich in die schillernde Welt der modernen Kunst und öffnet ihre moralischen Falltüren. Das ist eine klug inszenierte, überraschende und äusserst unterhaltsame Satire zum Zustand der heutigen Gesellschaft. «Wenn man versucht, das Richtige zu tun», sagt der Regisseur, «ist das Schwierige nicht, den gängigen Wertvorstellungen zuzustimmen, sondern tatsächlich nach ihnen zu handeln.» Goldene Palme Cannes 2017.
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Bis 30. Juni 2024
Dogman
Matteo Garrone
Italien
99′
Irgendwo in einer verfallenen italienischen Küstenstadt, wo das Gesetz des Stärkeren gilt, lebt der sanftmütige Hundefriseur Marcello (Marcello Fonte). Mit seinem Salon verdient der schmächtige Mann den bescheidenen Unterhalt für sich und seine kleine Tochter Alida, die er über alles liebt. Der ganze Ort wird allerdings von dem ehemaligen Boxer Simoncino (Edoardo Pesce) tyrannisiert. Nach und nach drängt sich der soeben aus dem Gefängnis entlassene Mafioso auch in Marcellos Leben und bedroht dessen Existenz. Fest entschlossen, seine Würde zurückzugewinnen, schmiedet Marcello einen furchtbaren Racheplan. DOGMAN ist eine düstere Parabel über die desolate Lage im heutigen Italien. Regisseur Matteo Garrone (GOMORRHA) erzählt die universelle Geschichte von einem guten Mann, der dem Bösen verfällt, zugleich fesselnd und sehr berührend vor einer faszinierenden süditalienischen Landschaft. In der Hauptrolle ein herausragender Marcello Fonte, der für diese Rolle beim Filmfestival in Cannes als bester Darsteller ausgezeichnet wurde.Zudem gewann der Film 3 EFA Awards, und auch hier räumte Marcello Fonte in der Kategorie „Bester Darsteller“ ab. Weitere Auszeichnungen gab es für das „Beste Kostümbild“ und das „Beste Hair & Make Up“.
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Bis 30. Juni 2024
Virgin Mountain
Dagur Kari
Island
92′
Der herzensgute Mittvierziger Fúsi ist zwar längst kein Kind mehr, aber deswegen trotzdem noch lange nicht wirklich erwachsen. Er lebt nach wie vor bei seiner Mutter, hatte noch nie eine Freundin und in seiner Freizeit widmet er sich am liebsten Spielzeugsoldaten und ferngesteuerten Autos. Doch sein von ewiger Routine und hämischen Kommentaren seiner Arbeitskollegen geprägtes Einzelgängerleben wird bald schon auf den Kopf gestellt. Erst freundet er sich mit dem neuen Nachbarsmädchen an, dann bringt ein nicht ganz freiwillig besuchter Tanzkurs noch viel grössere Veränderungen mit sich. Dort lernt er die ebenso attraktive wie liebenswürdige Sjöfn kennen, die in ihm vollkommen neue Gefühle auslöst. Doch die zarte Liebe, die sich zwischen den beiden anzubahnen scheint, hält ungeahnte Überraschungen und Komplikationen bereit. Jetzt ist es an Fúsi, aus seinem Trott auszubrechen und endlich der Welt zu zeigen, was in ihm steckt. Der isländische Regisseur Dagur Kári (THE GOOD HEART, NOI ALBINOI) erzählt mit lakonisch-trockenem Humor so sensibel und berührend, dass man seinen scheuen Riesen ins Herz schliessen muss.
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Ab 24. Mai 2024
Was geschah mit Bus 670?
Fernanda Valadez
Mexico
99′
Magdalena ist eine Mexikanerin mittleren Alters. Mit einer anderen Mutter teilt sie das Schicksal, dass der Sohn aufgebrochen ist, um in den USA ein besseres Leben zu suchen. Die beiden Frauen haben nichts mehr von ihren Kindern gehört, bis die eine erfährt, dass ihr Sohn ums Leben gekommen ist. Magdalena macht sich auf die Reise ihres Jesús, um auch so etwas wie Gewissheit zu erlangen. Sie gibt die Hoffnung nicht auf, ihn lebend zu finden, auch wenn alles, was sie unterwegs erfährt, diese Hoffnung nicht beflügelt. Sie trifft auf Miguel, einen anderen Jungen, der die Reise angetreten hatte und nun zurückkehrt, um seine Mutter zu finden. Fernanda Valadez ging von realen Geschichten von verschwundenen Migranten aus, die in ihrer mexikanischen Heimat zum Alltag gehören. Und sie schrieb ein Drehbuch, das uns in eine menschliche Erfahrung mitnehmen sollte. Ihr Ansatz, die den Sohn suchende Mutter und den die Mutter suchenden Sohn zusammenzuführen und gemeinsam die Reise in Regionen anzutreten, die nicht umsonst als Todeszonen bezeichnet werden, macht ihren Spielfilmerstling Sin señas particulares (Was geschah mit Bus 670?) ungemein stark. Er wurde von einem Frauenteam gestaltet, das ganz bewusst darauf verzichtet, explizite Gewalt zu zeigen. Die so beschriebene Realität wirkt umso stärker. Einen wesentlichen Beitrag zur Ausdruckskraft des Films leistet die Kamerafrau Claudia Becerril Bulos: Ihre Aufnahmen, das Schreiben mit der Landschaft, verblüffen immer wieder. Sie schaffen es, das Innere der Figuren und die Verlorenheit zu spiegeln und sichtbar zu machen. Ein Film, der uns packt und bis zum Schluss nicht mehr loslässt. Ausgezeichnet beim Zurich Film Festival 2020 im Spielfilmwettbewerb mit dem Goldenen Auge.
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Ab 7. Juni 2024
Der unverhoffte Charme des Geldes
Denys Arcand
Kanada
128′
Pierre-Paul hat einen Doktortitel in Philosophie, doch trotzdem arbeitet der Mitdreissiger als Kurier - für ihn der Beweis, dass er zu intelligent ist, um erfolgreich zu sein, weil diese Welt von Dummheit regiert wird. Da trifft ihn das Glück, das angeblich nur mit den Dummen ist: Er wird Zeuge des gründlich schief gelaufenen Überfalls eines Geldtransporters, bei dem fast alle Beteiligten das Zeitliche segnen. Pierre-Paul bleibt allein mit der Beute zurück. Kurzerhand reisst er die beiden prall gefüllten Säcke an sich. Aber so viel schmutziges Geld auszugeben ist nicht einfach. Bald sind ihm die Mafia, das Finanzamt und zwei gewiefte Polizisten auf den Fersen. Pierre-Paul braucht die Hilfe von Profis. dem ehemaligen Biker-Boss Sylvain «The Brain», ein Ex-Knacki und selbst ernanntes Finanzgenie, und dem Escort-Girl Aspasie. Mit «The Fall of the American Empire» setzt Denys Arcand seine thematische Trilogie fort. Während er sich in «The Decline of the American Empire» auf soziale Missstände konzentrierte und sich im Oscar-gekrönten «The Barbarian Invasions» mit kulturellen und politischen Ideologien beschäftigte, richtet er seine Aufmerksamkeit nun auf die grösste moralische Katastrophe unserer Zeit: Geld. Wie von Arcand gewohnt, verbindet auch dieser Nachfolger Gesellschaftskritik mit einer grossen Portion Humor. Herausgekommen ist eine intelligente Raubüberfall-Komödie, die Spass macht und am Ende auf berührende Weise zeigt, welche Werte wirklich wichtig sind.
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