Als gesehen markiert
Als nicht gesehen markiert
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.de oder telefonisch unter +41 (0)56 426 15 33
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.de oder telefonisch unter +41 (0)56 426 15 33
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.

Las aventuras de dios

Eliseo Subiela, Argentinien, 2001

Leider können wir diesen Film an Ihrem Standort nicht anbieten.

Leider können wir diesen Film an Ihrem Standort nicht anbieten.

Geträumtes Leben

Das Kino ist die Kunst der Erinnerung. Und Eliseo Subiela ist einer der begabtesten Erinnerungskünstler der Filmkunst. In "Las aventuras de Dios" lässt er uns zwischen Realitäten geradezu schweben. Ein Mann taucht aus dem Meer auf und findet sich in einem verlassen wirkenden, geradezu surrealen Hotelpalast aus den dreissiger Jahren wieder. Dort stösst er auf eine Reihe von Figuren, die ihn an Momente des Lebens erinnern, an die menschliche Existenz und ihre Ingredienzen. Er versucht herauszufinden, was es mit dem Ort auf sich hat, weiss nicht, träumt er, wird er geträumt oder soll das alles wahr sein. Gefangen ist er da zusammen mit Valeri, einer attraktiven Frau, mit der er in einem alten Cabrio Ausflüge in die Stadt unternimmt. Immer wieder durchquert er das labyrinthähnliche Hotelgebäude und ist in der Gegenwart genauso wie in einem zeitlosen Raum.
Geträumtes Leben

Das Kino ist die Kunst der Erinnerung. Und Eliseo Subiela ist einer der begabtesten Erinnerungskünstler der Filmkunst. In "Las aventuras de Dios" lässt er uns zwischen Realitäten geradezu schweben. Ein Mann taucht aus dem Meer auf und findet sich in einem verlassen wirkenden, geradezu surrealen Hotelpalast aus den dreissiger Jahren wieder. Dort stösst er auf eine Reihe von Figuren, die ihn an Momente des Lebens erinnern, an die menschliche Existenz und ihre Ingredienzen. Er versucht herauszufinden, was es mit dem Ort auf sich hat, weiss nicht, träumt er, wird er geträumt oder soll das alles wahr sein. Gefangen ist er da zusammen mit Valeri, einer attraktiven Frau, mit der er in einem alten Cabrio Ausflüge in die Stadt unternimmt. Immer wieder durchquert er das labyrinthähnliche Hotelgebäude und ist in der Gegenwart genauso wie in einem zeitlosen Raum. Kommt er hier wieder weg? Oder ist er da für immer gefangen? Gibt es überhaupt eine Wirklichkeit oder ist ohnehin alles erdacht, erfunden, erlogen, erträumt, ersonnen, erhofft, ersehnt? Es ist eine wundersame Reise in philosophische Gefilde, auf die uns Eliseo Subiela einlädt und auf der er uns mit unseren eigenen Fluchtwegen konfrontiert.

«Göttliche Abenteuer» titelt der Argentinier Eliseo Subiela seinen jüngsten Film, und in der Tat bewegen wir uns darin wundersam im Kopf seines Protagonisten. LiebhaberInnen des gefühlvollen Regisseurs aus Buenos Aires mögen sich vielleicht an den Film mit dem schönsten Titel erinnern, «No te mueras sin decirme a donde vas» («Stirb nicht, ohne mir zu sagen, wohin du gehst»). Darin versucht ein Mann eine Traummaschine herzustellen, mit deren Hilfe man die Innenseite des Menschen besser erfassen könnte, seine Nachtbilder auch am Tag sichtbar machen.

Wie sehr Eliseo Subiela einer der begabtesten Erinnerungskünstler ist, zeigt sich nun wieder in «Las aventuras de dios», der stärker an die frühesten anlehnt und im besten Sinn an Höhepunkte des europäischen Autorenfilms um 1960 herum erinnert, an Meisterwerke wie «L'année dernière à Marienbad» von Alain Resnais oder «Das Schweigen» von Ingmar Bergman. Subiela lässt uns zwischen Realitäten schweben, zwischen Innen und Aussen, zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen Liebe und Verlassenheit.

Als einen «metaphysischen Thriller» bezeichnet er selber seine Geschichte von einem Mann, der in seinen eigenen Kopf vorzudringen scheint und dort aus den Fluten des Gedankenmeeres aufsteigt, um in einem scheinbar verlassenen Hotel aufzutauchen. Dort stösst er auf eine Reihe von Figuren, die ihn an Momente des Lebens erinnern, an die menschliche Existenz und ihre Zutaten. Subiela hat den Film in Digital Video-Technik gedreht, was die Brüchigkeit der Geschichte noch betont.
Walter Ruggle
Dauer
82 Minuten
Sprache
Spanisch
Untertitel
Deutsch fix, Französisch fix
Video-Qualität
480p
Verfügbarkeit
Schweiz, Österreich, Italien, Frankreich, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg
Borges - Los libros y la noche (2000)
Tristan Bauer
Argentinien
82′
Um den hundertsten Geburtstag von Jorge Luis Borges zu feiern, hat Tristán Bauer einen ausgesprochen anregenden Filmessay gestaltet: Gekonnt, respektvoll und poetisch vermischt er Archivdokumente, Gespräche und Fotos zum Leben des Schriftstellers, die Borges' politische Haltung, seine Probleme mit dem Perón Regime und seine internationalen Erfolge widerspiegeln. Tristán Bauer beschränkt sich nicht auf eine Historikerarbeit, er rekonstruiert nüchtern und subtil die Welt des Schriftstellers: unendliche Brunnen der seltsamen Bibliothek von Babel, zahlreiche Gänge, Kreise, Spiegel, Treppen und Sechsecke. Auf der Suche nach Borges' Welt und nach ihrer Fiktion gelingt es ihm, die Atmosphäre der Gedichte und Geschichten, der literarischen und metaphysischen Obsessionen des Schriftstellers wiederzugeben. Der Film handelt in Dokumentar- und Spielfilmsequenzen vom Leben und Werk von einem der bedeutendsten spanischsprachigen Schriftsteller, und stellt Archivdokumente der faszinierenden Welt unendlicher Bibliotheks- und Bücherlabyrinthe gegenüber. Walter Santa Ana spielt die vom argentinischen Schriftsteller geschaffene Figur, die niemand anders als Borges selbst ist.
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.de oder telefonisch unter +41 (0)56 426 15 33
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.
Eduardo Falú (2009)
Oliver Primus Arno Oehri
Argentinien
81′
Das ist ein poetischer Reisebericht zur einzigartigen Musik des argentinischen Maestro Eduardo Falú (1923 - 2013) und gleichzeitig ein lebensnahes Portrait dieses grossartigen Musikers. Ausgehend von seiner speziellen Beziehung zur Landschaft im Nordwesten Argentiniens, zu seiner Heimatstadt Salta, zu den weiten Ebenen der Pampa, zum hochaufragenden Gebirge der Anden mit seinen dramatischen Schluchten, fruchtbaren Tälern und kargen Hochebenen, verfolgt das Filmportrait die Stationen seines Lebens und seiner Karriere.
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.de oder telefonisch unter +41 (0)56 426 15 33
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.