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Der Spiegel

Andrei Tarkowski, Russland, 1975

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Ein Mann, Sohn geschiedener Eltern, auf der Suche nach der verlorenen Zeit und seiner eigenen Identität: In seinem stark autobiografischen Schlüsselwerk folgt Andrei Tarkovski den verschlungenen Pfaden des Bewusstseins und ersetzt lineare Erzähllogik durch poetische Brechung und Reflexion. So gleicht «Der Spiegel» einem komplexen Geflecht sich gegenseitig kommentierender Spiegelbilder, die mit höchster Kunstfertigkeit ineinandergefügt sind. Dabei verbindet sich das private Schicksal des Protagonisten mit den gesellschaftlichen Umbrüchen der Sowjetunion zwischen den 1930er- und den späten 1970er-Jahren. Ein Meisterwerk von aussergewöhnlicher Dichte.
Ein Mann, Sohn geschiedener Eltern, auf der Suche nach der verlorenen Zeit und seiner eigenen Identität: In seinem stark autobiografischen Schlüsselwerk folgt Andrei Tarkovski den verschlungenen Pfaden des Bewusstseins und ersetzt lineare Erzähllogik durch poetische Brechung und Reflexion. So gleicht «Der Spiegel» einem komplexen Geflecht sich gegenseitig kommentierender Spiegelbilder, die mit höchster Kunstfertigkeit ineinandergefügt sind. Dabei verbindet sich das private Schicksal des Protagonisten mit den gesellschaftlichen Umbrüchen der Sowjetunion zwischen den 1930er- und den späten 1970er-Jahren. Ein Meisterwerk von aussergewöhnlicher Dichte.
Dauer
107 Minuten
Sprache
Russisch
Untertitel
Deutsch
Video-Qualität
1080p
Verfügbarkeit
Schweiz, Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg
Das Mädchen mit der Hutschachtel (1927)
Boris Barnet
Russland
93′
Findet man das kleine Glück in der grossen Stadt? Die junge Hutmacherin Natascha, die mit ihrem Grossvater in einem winterlich eingeschneiten Vorort lebt, muss mit dem Zug vom Dorf nach Moskau pendeln, um ihre Kreationen im Hutladen der extravaganten Frau Irene abzuliefern. Diese führt Natascha gegenüber der Verwaltung als Untermieterin, um mehr Wohnraum beanspruchen zu können. Der tollpatschige Bahnbeamte umwirbt das reizende Mädchen vom Land mit seinem hinreissenden Lächeln. Sie aber geht eine Scheinehe mit dem Provinzler Ilja ein und verschafft ihm so ein Zimmer in Moskau. Mit einem scheinbar wertlosen Lotterieschein, den Irenes Gatte Natascha überlässt, werden die Verstrickungen turbulent. Stilsicher und sozialkritisch beschreibt Boris Barnet die Kontraste zwischen Stadt und Land und die neuen Lebensumstände in Moskau. Drei grosse Schauspieltalente, Anna Stén, Iwan Kowal-Samborski und Wladimir Fogel, bilden das Dreieck der Beziehungen. Ursprünglich als Vehikel zur Bewerbung der Staatslotterie bestellt, machte der Film das Studio reich und das Regie-Naturtalent Boris Barnet als Begründer der lyrischen Komödie berühmt.
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