Bestenliste von Sight & Sound

Die britische Filmzeitschrift Sight & Sound macht alle zehn Jahre eine breit angelegte Umfrage unter mehr als 1'000 Filmschaffenden und Filmvermittelnden in der ganzen Welt, um die besten Filme aller Zeiten zu eruieren. Wir präsentieren hier eine kleine Auswahl der top gelisteten Filme. Ein starker und sehenswerter Blick in die Filmgeschichte.

Tokyo Monogatari - Reise nach Tokyo (1953)
Yasujiro OZU
Japan
137′
Ein Meisterwerk des japanischen Kinos und einer der schönsten Filme über familiäre Beziehungen überhaupt. Die Grosseltern Shukichi und Tomi Hirayama beschliessen, ihre erwachsenen Kinder und deren Familien in Tokyo zu besuchen. Dort angekommen erkennen sie, dass der älteste Sohn Koichi, ein Arzt, und die älteste Tochter Shige, die einen Schönheitssalon betreibt, wenig Zeit für sie haben. Einzig Noriko (Setsuko Hara), die Witwe des im Zweiten Weltkrieg gefallen Sohns, bemüht sich um ihre Schwiegereltern. Nach nur wenigen Tagen in Tokyo schieben Koichi und Shige ihre Eltern in ein Seebad ab. Dort fühlen sie sich aber umgeben von feiernden Jugendlichen auch nicht wohl, so dass sie nach Tokyo zurückkehren. Shukichi verbringt einen Abend mit ehemaligen Freunden und Nachbarn in einer Kneipe, während Tomi diese Nacht bei Noriko schläft. Bei der Rückfahrt in den Heimatort erkrankt Tomi schwer, weshalb die Reise bei dem jüngsten Sohn in Osaka unterbrochen werden muss. Zurück in der eigenen Wohnung verschlechtert sich Tomis Zustand, und die Kinder eilen an das Sterbebett ihrer Mutter. Nach der Beerdigung reisen alle Kinder möglichst schnell wieder ab, einzig die Schwiegertochter Noriko und die noch im Elternhaus lebende jüngste Tochter bleiben bei Shukichi zurück. Die britische Zeitschrift «Sight & Sound» macht alle fünf Jahre eine Umfrage unter FilmkritikerInnen und Filmschaffenden, um die besten Filme aller Zeiten zu ermitteln. Ihr zufolge sind eine ganze Reihe von Filmen aus der Kollektion trigon-film unter den all time favorites. «Tokyo monogatari» von Yasujiro Ozu hat es unter den Lieblingen der Filmschaffenden gar auf Rang 1 geschafft. Und dies nicht nur auf dieser Liste. Martin Walder schrieb: «Das Wunder Ozu: Der neben Kurosawa und Mizoguchi dritte berühmte Klassiker des japanischen Films in der Mitte des letzten Jahrhunderts hat einen unerhörten Reinigungseffekt für (kino-)verdorbene Sinne. Wie schlicht sind diese Filme, wie wundersam schön, wie genau! - Seine Radikalität hat in der Filmgeschichte Massstäbe gesetzt.»
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The final part of Yasujiro Ozu’s loosely connected ‘Noriko’ trilogy is a devastating story of elderly grandparents brushed aside by their self-involved family.
Rashomon (1951)
Akira Kurosawa
Japan
88′
Das legendäre Meisterwerk in neuer Kopie und neuer Übersetzung! Zwei Erzählungen des Dichters Akutagawa Ryunosuke waren der Ausgangspunkt für RASHOMON, einen der besten Filme der gesamten Filmgeschichte. Die eine liefert die Rahmenhandlung unter dem titelgebenden Rashomon, dem Südtor des alten Kyoto, die andere das Mark von Kurosawas Filmhandlung. Sie berichtet von einem Todschlag auf der Wegstrecke von Sekiyama nach Yamashina, dem darauffolgenden Prozess gegen den Banditen Tajomaru (Toshiro Mifune) und der versuchten Verarbeitung des Geschehens durch einen Priester, einen zufälligen, Fragen stellenden Passanten und jenen Holzfäller, der den Tathergang mitverfolgt haben will. Die drei stellen fest, dass vor Gericht vier Aussagen gemacht wurden und dass sich diese in ganz wesentlichen Punkten voneinander unterscheiden, ja widersprechen. Wo also liegt die Wahrheit, sind doch alle Versionen in sich stimmig und glaubwürdig. Gibt es überhaupt so etwas wie eine «objektive», von allen teilbare Empfindung von Hergängen oder erleben wir alle ein Geschehen so, wie es uns unter den jeweiligen Umständen gerade am besten passt? Akira Kurosawa präsentiert dem Publikum, das er in die Rolle der Geschworenen versetzt, die einzelnen Schilderungen des Tathergangs, und zwar in Rückblenden, die die Vergangenheit eben in der Gegenwart der Erzählung aufleben lassen. Jeder Tathergang wird damit zur möglichen Wahrheit. In jedem Ablauf verhalten sich die Figuren anders, zum Teil grundlegend anders. Gleichbleibend sind der Ort des Geschehens, eine kleine, lichte Stelle im Wald, und die drei Personen: ein stolzer Samurai, seine göttlich schöne Frau und der Bandit. Klar ist auch, dass der Samurai am Ende tot ist. Bleibt die Frage, wie es dazu kommen konnte. Walter Ruggle
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Rashomon shows us impossibility of understanding the world and the inability of discovering the truth – those are, at first sight, European existential values, but they were brought to cinema by its Eastern film director. — Gulnara Abikeyeva
Der Spiegel (1975)
Andrei Tarkowski
Russland
107′
Der Russe Andrei Tarkowski wollte uns in seinen Filmen nie einfache Geschichten erzählen. Er lädt uns heute noch ein, in seinen Filmflüssen aufzugehen, das wahrzunehmen, was wir selber ahnen mögen, was sich uns aber so einfach nicht zeigt. Er selber notierte: «Das Unendliche ist etwas, das der Bildstruktur immanent ist.» Am weitesten in Richtung traumhaftes Erzählen ging Tarkowski sicher in Der Spiegel, von dem man weiss, dass er sehr stark autobiografisch geprägt ist und wo man sehen kann, wie frei der Filmpoet jegliche Erzähl-Linearität aufhob, um uns zu anderen Zusammenhängen zu begleiten als jenen der zeitlichen Abfolge. Es geht ihm um Wahrnehmungen, die im menschlichen Erinnerungsvermögen weder eine lineare Struktur haben noch eine vollumfänglich teilbare Wahrheit. Ein Mann, Sohn geschiedener Eltern, bewegt sich auf der Suche nach der verlorenen Zeit und in ihr nach dem, was man als Identität bezeichnen könnte. Dabei ist hier, viel offensichtlicher als in den anderen Filmen Tarkowskis, das private Schicksal verbunden mit den gesellschaftlichen Umbrüchen der Sowjetunion zwischen 1930 und den späten 70er Jahren. Der Spiegel gilt als der stärkste, aber auch am schwierigsten zugängliche Film des Regisseurs von Andrej Rubljow und Stalker. Er spielt hier mit Spiegelbildern, die auseinander hervorgehen mögen, sich selber reflektieren und ineinander verschränkt sind – wie das menschliche Denken, wie das Erinnern. Gefühle, Momente des Biografischen, äussere Ereignisse, Wahrnehmungen, Menschen und Räume: Alles fügt sich zu einem Kaleidoskop, durch das man immer wieder blicken möchte. Walter Ruggle
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The most personal of Andrey Tarkovsky’s movies, in The Mirror he found a poetic equivalent for the verses of his father Arseny Tarkovsky and convinced the world of the immortality of the great Russian artistic tradition. — Peter Shepotinnik
Die Farbe des Granatapfels (1969)
Sergej Paradschanow
Armenien
80′
Der armenische Lyriker Arathin Sayadin arbeitete im 18. Jahrhundert am Hof des Königs Herode II. Nach seinem Verstoss zog er als fahrender Sänger durch die Lande, bis er ermordet und zum Märtyrer wurde. Die ungewöhnliche Filmbiografie des Sayat Nova besteht aus acht Kapiteln, die seine Lebensstationen mit Hilfe von stark surrealistischen Tableaus darstellen. Darin wird wenig gesprochen, das meiste an Worten findet sich in den lyrischen Zwischentiteln: Vorrang hat der visuelle Ausdruck. Sergej Paradschanow zeigt in liebevoll-ironischen Tableaus Stationen aus dem Leben des Poeten: das Aufwachsen inmitten von Büchern, die erste Liebe, die Zeit am Hof. Dabei strebt er an, ins poetische Universum des Dichters einzudringen, es gleichsam mit seinem eigenen zu verschmelzen. Ulrich Gregor hat seinerzeit geschrieben: «Der Reichtum der optischen und akustischen Partitur, die symbolischen Gestalten, die durch den ganzen Film gehen, die Montageübergänge, die der assoziativen Bewegung des dichterischen Gedankens dienen, erschliessen neue Möglichkeiten poetischer filmischer Ausdruckskraft.» Sergej Paradschanows Bilder und Sayat Novas Poesie dringen tief in die christlich-orientalische Kultur Armeniens vor und sind sorgsam und streng komponiert. Ein ganz spezieller Augenschmaus.
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Parajanov’s lyrical evocation of the life of the 18th century Armenian poet Harutyan Sayatyan uses symbolic imagery patterned after Armenian icons and the folk theatre traditions of masque and mime, and is told through a series of titled episodes.
Ugetsu monogatari - Erzählungen unter dem Regenmond (1953)
Kenji Mizoguchi
Japan
97′
In seinem Meisterwerk Ugetsu monogatari schildert der Japaner Kenji Mizoguchi die Geschichte von Genjuro, einem Töpfer, und seinem Schwager, dem Bauern Tobei. Die beiden leben mit ihren Frauen in einem kleinen Dorf, das inmitten eines von Kriegswirren umtosten Gebietes gelegen ist. Und sie haben Ambitionen, die sich die Kriegswirren zunutze machen. Genjuro möchte mit seinen Töpfen in die Stadt fahren und möglichst rasch viel Geld verdienen. Tobei will als Samurai zu Ruhm und Ehre kommen. Beide setzen alles aufs Spiel: und verlieren. Das Streben nach Geld und Ruhm, macht Mizoguchi hier deutlich, birgt zwangsläufig den Verlust von inneren Werten mit sich. Genjuro und Tobei machen sich auf einen Weg, der sie immer weiter wegführt von sich selber, der Wunschträumen und Phantomen folgt und nicht den Spuren der Wirklichkeit. Unterwegs, auf jener grandiosen Bootspassage, treibt der Tod phantomartig an ihnen vorbei - sie verstehen es nicht, das Zeichen richtig zu deuten. Und so wird der Tod Wirklichkeit. Genjuro rennt später einer Liebe nach, die er für echter und stärker hält als jene zu seiner eigenen, daheim gelassenen Frau. Die Liebe aber, sie entpuppt sich als Phantom als Geist einer längst verblichenen Prinzessin.
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Via several dramatic and fantastic stories set in 16th century feudal Japan, Ugetsu monogatari is a film of extraordinary power and accuracy about the human condition. The greatest of Japanese filmmakers, in his films Mizoguchi expresses perfectly the universality of an art that is however rooted in Japanese culture and history. It is the apogee of film classicism. — Olivier Pere
A fixture in the critical canon almost since its premiere, Sergei Eisenstein’s film about a 1905 naval mutiny was revolutionary in both form and content.
Andrei Rublev is a strongest story about the artist – the suffering of the creator and creation. Tarkovski made the individual story of Rubljov much bigger then it was in reality until finally it is like a symbol, an archetype of the artist and his relationships with power and absolutist authority. I also like the visual language of the film. The scene with bells is one of the greatest in history of the cinema. — Tiina Lok
Stalker (1979)
Andrei Tarkowski
Russland
155′
Eine in Zeit und Ort nicht näher beschriebene Stadt, die am Rande eines als Zone bezeichneten Gebietes liegt. In dieser Zone geschehen seltsame Dinge, es gibt rätselhafte Erscheinungen, deren Ursache zum Zeitpunkt der Handlung schon Jahre zurückliegt und nur vermutet werden kann. War es eine Atomkatastrophe oder ein Meteoriteneinschlag - man weiss es nicht. Das Gebiet wurde evakuiert, abgesperrt und steht unter schwerer Bewachung. Im Vorspann des Films heisst es: «... was es war? Der Fall eines Meteoriten? Der Besuch von Bewohnern des menschlichen Kosmos? Wie auch immer, in unserem kleinen Land entstand das Wunder aller Wunder - die ZONE. Wir schickten sofort Truppen hin. Sie kamen nicht zurück. Da umzingelten wir die ZONE mit Polizeikordons... und haben wahrscheinlich recht daran getan... im übrigen - ich weiss nicht, ich weiss nicht... Aus einem Interview des Nobelpreisträgers Professor Wallace mit einem Korrespondenten der RAI.» Der Stalker (Kundschafter) verdient sich seinen Lebensunterhalt damit, Leute illegal durch den Sperrgürtel zu bringen und sie innerhalb der Zone zu führen. Seine Tochter ist krank, der Beruf des Vaters und das Leben nahe der Zone haben am Mädchen Spuren hinterlassen. Der Stalker hat Gespür, ja Ehrfurcht für diesen sich ständig verändernden Ort entwickelt, fühlt die Gefahren im Voraus und hat seine Methoden, den tödlichen Fallen, die die Zone stellt, auszuweichen. Zwei seiner Kunden, der Professor und der Schriftsteller, wollen aus unterschiedlichen Motiven an einen Ort gebracht werden, der sich in der Zone befindet und der als "Raum der Wünsche" bezeichnet wird. An dieser Stelle gehen, glaubt man der Legende, die geheimsten, innigsten Wünsche in Erfüllung. Während der Schriftsteller sich die ihm seit einiger Zeit fehlende Eingebung zurück wünscht, hat der Professor völlig andere Absichten: Er will diesen Raum zerstören, weil er dessen Missbrauch befürchtet. Aber auch der Stalker selbst hat seine Gründe, an diesen Ort zu gehen. Er will den Menschen zur Hoffnung auf ein glückliches Leben verhelfen.
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Stalker is a genius melancholy utopist’s filmic fever-dream come true. — Michel Lipkes
Banshun - Später Frühling (1949)
Yasujiro OZU
Japan
108′
Die 27jährige Noriko lebt mit ihrem verwitweten Vater, einem Universitätsprofessor, in einem kleinen Haus im Norden Kamakuras. Er arbeitet an der Fertigstellung eines wissenschaftlichen Manuskripts, wobei ihm sein Assistent Hattori hilft. Professor Soniyama macht sich Gedanken um das Wohlbefinden seiner Tochter und schlägt ihr eines Tages vor, Hattori zu heiraten. Ihre Tante Masa, die Schwester des Professors, ist die nächste, die sich als Kupplerin versucht und Noriko dazu drängt, Herrn Satake zu treffen. Obwohl dieser Noriko sympathisch ist, weist sie alle Heiratspläne zurück. "Eines von Ozus Lieblingsthemen sind die gegensätzlichen Vorstellungen und die daraus resultierenden Reibungen innerhalb der Familie, trotz großer gegenseitiger Zuneigung und Loyalität. Diese Familienkonflikte und die zwischen Eltern und Kindern entstehenden Probleme führen unweigerlich zu einer Art von Trennung. Im Falle von Noriko wird ihre Heirat diese Trennung nach sich ziehen, in anderen Ozu Filmen kann der Wegzug aus beruflichen Gründen der Auslöser sein. Auf der einen Seite stimmen diese Ereignisse Ozu traurig, auf der anderen Seite ist ihm bewusst, dass sie unvermeidlich sind. Dieses Bewusstsein für die dem menschlichen Dasein innewohnende Traurigkeit und Flüchtigkeit ist es, das die Japaner mono no aware’ nennen." Beverly Bare Buehrer
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Yasujiro Ozu’s exploration of the relationship between a widower and his unmarried adult daughter is often described as the perfect distillation of his style. Chishu Ryu and Setsuko Hara star.
Sansho Dayu - Landvogt Sansho (1954)
Kenji Mizoguchi
Japan
124′
Sansho Dayu handelt von einem Kinderpaar aus reichem Haus Ende des 12. Jahrhunderts, das dem Landvogt des Titels in die Hände fällt, der seinen Ruf als vorbildlicher Lehensherr der gnadenlosen Ausbeutung seines Sklavenheers verdankt. In lange getragenen Einstellungen erzählt Mizoguchi fliessend diese alte Legende von Not und Rache in Bildern so schön, dass man sich jedes einzelne davon ausschneiden und aufhängen möchte.
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This sweeping historical tragedy about two children separated from their parents and sold into slavery continued a run of late masterpieces from Kenji Mizoguchi.